Im Oktober standen bei unserer Feuerwehr gleich mehrere wichtige und lehrreiche Ausbildungen und Übungen auf dem Programm.
Übung in Rüstorf – 16. Oktober 2026
Am 16. Oktober fand eine Übung der Feuerwehr Rüstorf mit dem Szenario „Brand eines landwirtschaftlichen Objekts“ statt. Die Übungsannahme war eine Explosion in einer Werkstatt, bei der fünf Personen als vermisst galten. Unsere Aufgabe bestand darin, eine Wasser-Zubringerleitung herzustellen. Mithilfe der Schlauchhaspel wurden rund 480 Meter Schlauchleitung verlegt. Zur Unterstützung der Wasserförderung wurde zusätzlich eine Pumpe in die Leitung eingebaut. Anschließend wurde die Leitung in das Wasserbassin eingespeist, um eine zuverlässige Wasserversorgung sicherzustellen.
Solche Übungen sind besonders wichtig, um die Abläufe, Handgriffe und die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren für den Ernstfall zu festigen.
Herbstübung – 17. Oktober 2026
Bei unserer diesjährigen Herbstübung stand das Szenario eines Sturmereignisses im Mittelpunkt. Die Übungsannahme: Ein Baum war auf ein Fahrzeug gestürzt. Zwei Personen waren darin eingeschlossen, jedoch beide ansprechbar.
Im Fokus standen dabei der sichere Umgang mit der Motorsäge, das Erkennen und Beurteilen verspannter Bäume, die fachgerechte Sicherung von Bäumen sowie der Einsatz von Zugmitteln. Ein besonderes Augenmerk lag auf der schonenden Befreiung der eingeschlossenen Personen.
Atemschutzübung in Niederthalheim – 21. Oktober 2026
Am 21. Oktober nahmen zwei Atemschutztrupps unserer Feuerwehr an einer gemeinsamen Atemschutzübung in Niederthalheim teil. Das Übungsszenario bestand darin, einen verrauchten Keller zu durchsuchen, den Gashahn abzudrehen und eine Menschenrettung durchzuführen. Dabei konnten unsere Atemschutzgeräteträger wichtige Erfahrungen für den Einsatzfall sammeln und ihre Zusammenarbeit weiter festigen.
Ein herzliches Dankeschön an die FF Niederthalheim für die Organisation und Durchführung der Übung!
Heißausbildung im Brandcontainer – 24. Oktober 2026
Am Samstag, dem 24. Oktober, hatten wir die Möglichkeit, mit drei Atemschutztrupps an einer Heißausbildung in Schwanenstadt teilzunehmen. Die Ausbildung fand in speziell befeuerten Brandcontainern statt und bot unseren Kameraden eine besonders realitätsnahe und wertvolle Erfahrung. Unter extremen Hitzebedingungen und bei nahezu null Sicht galt es, verschiedene Einsatzszenarien zu bewältigen. Dazu gehörten unter anderem ein simulierter Innenangriff sowie die Suche nach vermissten Personen. Ein Highlight war die anschließende Simulation eines Flashovers. Dabei befanden sich die Teilnehmer selbst im Container und konnten die enorme Hitzeentwicklung hautnah erleben.
Solche Ausbildungen sind enorm wichtig, um das Wissen und die Fähigkeiten unserer Atemschutzgeräteträger zu vertiefen und sie bestmöglich auf die Herausforderungen im Ernstfall vorzubereiten.
Ein herzliches Dankeschön gilt BI Stefan Grandl von der FF Schwanenstadt für die Organisation und die Möglichkeit, an dieser interessanten und lehrreichen Ausbildung teilzunehmen!
Ein großes Dankeschön an alle Kameradinnen und Kameraden für die engagierte Teilnahme an diesen Übungen!